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Gelenksveränderungen durch Leishmaniose möglich

AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
19. Februar 2008

Kleintierpraxis: Gelenksveränderungen durch Leishmaniose möglich

Wiesloch / Radolfzell (aho) – Bei Importhunden mit Gelenksveränderungen sollten Tierärzte auch an Leishmaniose denken. Dies empfehlen jetzt Veterinärmediziner der Kleintierklinik am Sandpfad in Wiesloch und vom Labor ALOMED in Radolfzell im Fachjournal „Tierärztliche Praxis“. Sie berichten über eine aus Griechenland importierte vierjährige Mischlingshündin, die wegen einer mittelgradigen Stützbeinlahmheit der rechten Vordergliedmaße in der Tierarztpraxis vorgestellt wurde. Radiologische, computertomographische Untersuchung sowie eine Arthroskopie ergaben eine mittelgradige Arthrose des rechten Ellenbogengelenks mit ausgeprägter Entknorpelung der Gelenkflächen. Serologisch wurde eine Leishmanioseinfektion diagnostiziert, wobei offensichtliche klinische Anzeichen einer viszeralen oder kutanen Leishmaniose fehlten. Mittels so genannter PCR ließ sich in der Gelenksflüssigkeit des betroffenen Ellbogengelenks Erbgut des Einzellers Leishmania infantum nachweisen.

A. Borggräfe, D. Schaarschmidt, W. Müller, L. Walla
Reaktive Arthritis beim Hund nach Leishmanien-Infektion? -
Nachweis von Leishmania-infantum-DNA mittels PCR in einem arthritischen Gelenk
Tierärztliche Praxis Kleintiere 2008 36 1: 35-41.

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Autor: Inge Maisch -- 21.2.2008 0:37:29

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