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Die Wahrheit

zu
"180 Shelter "
Cornetu in
Bukarest
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Julie Marlene Simal      21 December 2013

Ich habe lange gezögert, ob ich mich dazu öffentlich äußern soll oder nicht.


Es geht um das "180 Shelter", wie es von Maria Tudor genannt wird, oder in echt Cornetu, außerhalb von Bukarest.

Ich musste leider sehen, dass viele Deutsche einfach spenden, man zeigt ihnen ein paar Bilder von kranken Hunden und schon geht es los.
Ich wollte eigentlich warten bis ich handfeste Beweise habe, Fotos waren im Shelter nicht erlaubt.
Und damit keiner es falsch versteht, ich habe nichts persönlich gegen Maria, sie war mir gegenüber sehr freundlich.
Trotzdem ist das was dort geschieht nicht im Interesse der Hunde und das Hundegeschäft sollte nicht weiter unterstützt werden.
Was Maria euch nicht sagt, einfach weil es nicht so schön ist, ja sie holt einige raus und versorgt sie, aber das ist nur ein Bruchteil der Hunde.
Weitere 200 krepieren in Kenneln zu je 20, der Boden dieser Kennel war mit Hundekörpern voll und sie reagierten schon überhaupt nicht mehr.
Marias Zusammenarbeit ist äußerst eng mit dem Besitzer, ein Hundefänger.
Als wir dort waren, war mir n icht erlaubt mich frei zu bewegen, ich durfte nur mit den Arbeitern raus oder im Office sitzen und den beiden zuschauen, wie sie sich auf Rumänisch unterhielten. Maria macht einen Vertrag mit ihm, zum Wohle der Tiere, als ich fragte ob Interesse an einer Zusammenarbeit mit einer NGO wäre (viele wissen um Cornetu), sagte Maria nur: "Nein, der Vertrag ist mit mir".
Es geht hier nicht um Tierschutz,schon gar nicht um nachhaltigen, sondern ums Geschäft.
Und wer meint mit Geldspenden wären sie dann gerettet, ja vllt ein paar von ihnen, aber wenn ihr Geld dorthin schickt, löst sich das Problem nie, weil ein starkes finanzielles Interesse besteht.
Es ist übrigens nicht so als hätte der Besitzer kein Geld für die Hunde, das Shelter ist halb privat, halb öffentlich und er bekommt Geld von der Stadt für seine "Mühen".

Wenn ihr den Hunden wirklich helfen wollt, schickt jemanden hin, der einen aus den hinteren Kenneln holt (es ist recht auffällig, dass die erste Reihe nur bis zu 8 Hunden pro Kennel hat und sobald man weiter reingeht, kann man die Hunde kaum noch zählen, weil ein Körper kaum vom nächsten regungslosen Körper unterscheidbar ist), nicht einen von den schön für die Spender präsentierten und lasst den Hund woanders hinbringen, wo er eine tatsächliche Chance bekommt. Und wenn mir jetzt wer ankommt, dass das aufwendiger ist, einfach Geld irgendwohin schmeissen und dann ein ruhiges Gewissen haben, ist noch schlimmer, als keins zu geben.

Schlussendlich ist die einzige wahre Lösung das Shelter dichtzumachen, denn für jeden der rauskommt, kommt mindestens einer nach.

Und nein, man sollte sich im Tierschutz vermutlich nicht gegenseitig angreifen usw. Aber wenn sowas veranstaltet wird und massig Geld fliesst und die Hunde den Preis zahlen, dann werde ich nicht einfach zuschauen.
 

Autor: Diana Steinberger -- 12.1.2014 19:08:46

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