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Handel soll handeln und Käfigeier auslisten

From: Silke Bitz (bitz@tierrechte-bw.de)
Sent: Thursday, December 11, 2008 9:57 AM
Subject: Handel soll handeln und KÀfigeier auslisten

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Pressemitteilung Menschen für Tierrechte - Bundesverband der
Tierversuchsgegner e.V.
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11.12.2008

**Handel soll handeln und Käfigeier auslisten **

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat jetzt mit einem
Schreiben namhafte Handelsketten* aufgefordert, fortschrittlich zu
agieren und schnellstmöglich in 2009 Schaleneier aus Käfig- und
sogenannter Kleingruppenhaltung aus dem Sortiment auszulisten.

"Der Handel hat großen Einfluss und muss deshalb jetzt ein
deutliches Zeichen setzen. Indem die Discounter keine Eier aus
Käfig- und Kleingruppenhaltung anbieten, demonstrieren sie
konsequenten Tierschutz und setzen Verbraucherwünsche um. Außerdem
werden heimische Hennenhalter vor Wettbewerbsnachteilen geschützt,
wenn keine Importware aus Käfighaltung mehr in den Regalen
steht", so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes
Menschen für Tierrechte. "Der Handel muss jetzt handeln, denn
Politik und Eier-Lobby führen seit Jahren einen wahren Eiertanz zur
Tierquälerei in Käfigsystemen auf."

Denn in Deutschland ist die herkömmliche Batteriehaltung ab 2009
zwar verboten. Sie setzt sich aber praktisch in der
Kleingruppenhaltung fort. Bei dieser noch unter dem ehemaligen
Bundesminister Horst Seehofer eingeführten Haltungsform handelt es
sich jedoch lediglich um größere Käfige für mehr Hennen. Auch
hier können die Tiere ihre arteigenen Verhaltensweisen wie
Flügelschlagen, Aufbaumen, Picken, Scharren, Sandbaden nicht
ausleben. Dies hatte aber das Bundesverfassungsgericht bereits in
seinem Urteil vom Juli 1999 als notwendig erachtet. Rheinland-Pfalz
will daher die Vorgaben zur Kleingruppenhaltung vom
Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe überprüfen lassen und hat
schon im Juni 2007 Normenkontrollklage eingereicht.

Zunehmend ergreifen Handelsunternehmen die Initiative und nehmen Eier
aus Käfig- und Kleingruppenhaltung aus dem Sortiment. Der
Bundesverband begrüßt dies und ist überzeugt, dass keiner von
ihnen Kundenverluste hinnehmen musste. Denn Eier seien keine
Produkte, für die Kunden den Stammsupermarkt wechseln würden.

*Coop, EDEKA, Globus, HIT, Marktkauf, Metro, Netto, real, REWE

Kontakt: 
 Pressestelle - Stephanie Elsner, Tel.: 05237 - 2319790, E-Mail:
 

Autor: Inge Maisch -- 10.1.2009 21:09:56

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